Im Zimmererhandwerk ist die Zahl der Lehrverträge im Kammerbezirk Oldenburg von 126 (Jahr 2024) auf 137 (Jahr 2025) gestiegen.
Foto: Sascha Schneider
Handwerk verzeichnet mehr Auszubildende
Im Bezirk der Handwerkskammer Oldenburg haben im zurückliegenden Jahr 2,6 Prozent mehr junge Menschen eine Ausbildung begonnen. Zuwächse gibt es bei Zimmerern, Metallbauern sowie Malern und Lackierern.
erstellt am 5. Januar 2026
Oldenburg. Positive Bilanz bei den Ausbildungszahlen der Handwerkskammer Oldenburg: Im Jahr 2025 haben 2.553 junge Menschen eine handwerkliche Ausbildung im Oldenburger Land begonnen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Aufschwung von 2,6 Prozent. Das geht aus den Zahlen der abgeschlossenen Lehrverträge hervor, die von den Betrieben bei der Kammer eingereicht werden müssen.
In einzelnen Ausbildungsberufen lassen sich folgende Zuwächse ablesen: So stieg die Zahl der Lehrverträge bei den Zimmerern von 126 auf 137, bei den Metallbauern von 119 auf 134 sowie bei den Malern und Lackierern von 132 auf 143. Auch die Gruppe der kaufmännischen Berufe legte zu – von 153 auf 196 Lehrverträge. Bei den Tischlern gab es unterdessen einen Rückgang von 158 auf 142 neuen Auszubildenden.
„Mit dem Handwerk lassen sich gesellschafts- und wirtschaftspolitische Ziele wie die Klima- und Energiewende oder der Wohnungsbau umsetzen. Das macht die Berufe attraktiv“, sagt Kai Vensler. Der Geschäftsbereichsleiter Berufsbildung von der Handwerkskammer Oldenburg ergänzt: „Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen nimmt das Handwerk seine Verantwortung ernst und engagiert sich weiter unvermindert stark in der dualen Ausbildung.“ Um unbesetzte Ausbildungsplätze zu reduzieren, müsse Berufsorientierung fester Bestandteil der Lehrpläne aller allgemeinbildenden Schulen werden – insbesondere auch in der gymnasialen Oberstufe, so Vensler.