Die Imagekampagne des Deutschen Handwerks

Das Handwerk ist modern, innovativ, facettenreich und ein starker Motor der deutschen Wirtschaft. Mehr als fünf Millionen Beschäftigte in rund einer Million Betriebe erwirtschaften einen Jahresumsatz von über 500 Milliarden Euro. Der Slogan „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ bringt es auf den Punkt.

Die Imagekampagne des deutschen Handwerks ist auf Straßen und Plätzen, in Zeitungen, Fernsehen, Internet und natürlich in den Betrieben selbst präsent. Die Handwerkskammer Oldenburg unterstützt mit regionalen Maßnahmen die bundesweite Initiative.

Newsletter zur Kampagne für Betriebe

Wie Betriebe von der Imagekampagne des Handwerks profitieren, darüber informiert ein Newsletter. Das kostenlose Informationsangebot zeigt Betrieben, wie sie die Imagekampagne ganz konkret bei der Ansprache des Nachwuchses nutzen können.

Die „Infos für Betriebe“ bieten Handwerkern außerdem alltagstaugliche Tipps zu Digitalthemen, Praxisbeispiele anderer Betriebe und Anregungen für kostengünstige, effektive Eigenwerbung mit der Imagekampagne. Sie stellen auch die geplanten Kampagnenaktionen vor, bei denen Betriebe aktiv mitmachen und Jugendliche für sich begeistern können.

Damit sollen den Betrieben Tipps und Möglichkeiten an die Hand gegeben werden, wie sie mit Hilfe der Jugendkampagne Auszubildende und Praktikanten gewinnen können.

Sportmarketing im Handwerk

© ZDH

Leidenschaft, Können, Teamgeist - diese Eigenschaften verbinden Sport und das Handwerk. Betriebe können dies nutzen, um mit Werbung im Sport Kunden und Nachwuchs anzusprechen und das eigene Image zu prägen.

Die Imagekampagne des deutschen Handwerks hat deshalb jetzt ein E-Magazin als "Trainingsset für Betriebe" mit vielen Tipps und kreativen Praxisbeispiel für ein effektives Sportmarketing herausgegeben.

Sportmarketing - Trainingsset für Betriebe

Ist das noch Handwerk?

Die neuen Motive und Videos der Imagekampagne zeigen die Modernität des Handwerks in vielen Facetten und widersprechen gängigen Klischees.

Internationalität, Diversität, Digitalisierung – ist das noch Handwerk? Das Handwerk zeigt am Beispiel von fünf Kampagnenbotschaftern, wie zukunftsweisend einer der ältesten deutschen Wirtschaftsbereiche tatsächlich ist.

Heute in Japan, morgen in Kanada und nächste Woche vielleicht schon in Mexiko arbeiten. Männer, Frauen und Roboter als Kollegen haben. Menschen nicht unter die Erde bringen, sondern den Angehörigen Trost spenden. „Ist das noch Handwerk?“ Diese Frage stellt das Handwerk auf Plakatmotiven, die aktuell deutschlandweit zu sehen sind, und liefert die Antwort mit den gezeigten Protagonisten gleich mit: Handwerk heute ist modern und zukunftsgewandt.

Kfz-Mechaniker Jimmy Pelka, einer von fünf Kampagnenprotagonisten, etwa hat seine eigene Tuning-Software entwickelt, mit der er weltweit Kunden begeistert – von den Vereinigten Arabischen Emiraten bis nach Hollywood. Tischlermeisterin Johanna Röh war vier Jahre lang auf der Walz durch die Welt, lernte und arbeitete in vielen Ländern und kombiniert heute deutsches Handwerk mit ihren internationalen Kenntnissen. „Modernität bedeutet, niemals stehen zu bleiben und beständig neue Lösungen zu suchen“, sagt die Osnabrückerin. Sie bringt damit auf den Punkt, was viele Handwerkerinnen und Handwerker antreibt – und eine ganze Branche zukunftsfest macht.

„Unsere Kampagnenbotschafter verdeutlichen beispielhaft, dass viele Handwerkerinnen und Handwerker mutig und unkonventionell sind, Neues ausprobieren und tradierte Werte neu interpretieren. Kurzum: Sie widersprechen gängigen Klischees“, sagt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Internationalität, Digitalisierung, Diversität, Humanität gehören heute genauso zum Handwerk wie Tradition, Werkbank und Blaumann.

Internationalität, Digitalisierung, Diversität, Humanität gehören heute genauso zum Handwerk wie Tradition, Werkbank und Blaumann. Während Tischler und Architekt Gunnar Bloss mit seinem Modellbaubetrieb zu Robotik forscht, stößt Bestatter Eric Wrede eine Diskussion über den Tod und eine bessere Sterbekultur an. Und Kosmetikauszubildende Antonia Ramb vermittelt jungen Menschen als Social Influencerin, wie wichtig es ist, zu sich selbst zu stehen.

Als Gesichter des modernen Handwerks zeigen Eric Wrede, Johanna Röh, Jimmy Pelka, Antonia Ramb und Gunnar Bloss beispielhaft, wie sich einer der ältesten Wirtschaftsbereiche von innen heraus verändert und stetig neu erfindet. Die verschiedenen Aspekte handwerklicher Modernität und die besonderen Charaktere dieser Kampagne werden auf bundesweiten Plakaten sichtbar gemacht und in Bewegtbildformaten (TV und Online/Social Media) weitererzählt.
 

Die Plakate hängen vom 12. bis 25. Februar deutschlandweit. Die Bewegtbildformate sind als 20-Sekünder vom 11. Februar bis 2. März in den Werbesequenzen von ARD, RTL, ProSieben, Sat.1 und VOX zu sehen. Unter @johanna_roeh, @jimmypelka, @ericwrede, @missgoodvibes_official und @werk5_berlin sind die Kampagnenbotschafter auf Instagram zu finden. Weitere Informationen unter handwerk.de

#einfachmachen: So können Sie die Imagekampagne für Ihren Betrieb nutzen 

Logo, Aufkleber, Kaffeebecher & Co.: Werbemittel für Betriebe

Für die Betriebe des Handwerks gibt es ein eigenes Portal, um Werbemittel zu bestellen. Mit dem Verbreiten der Imagekampagne wird die „Wirtschaftsmacht von nebenan“ noch schlagkräftiger. Sie zeigen zudem: „Wir gehören dazu!“ Am einfachsten und dazu noch kostenlos ist die Verwendung des roten Logos mit der weißen Schrift. Einmal heruntergeladen, kann es als Begleiter bei Geschäftsbriefen, auf der Internetseite oder als „Abbinder“ unter der Mailsignatur verwendet werden. Schauen Sie, was der Werbeartikel-Shop - von Aufklebern über Briefmarken bis hin zur Umhängetasche - sonst noch für Sie bereithält!

Martina Arndt

Telefon 0441 232-228
Telefax 0441 232-55228
m-arndt@hwk-oldenburg.de

Kramermarktsumzug 2018

Der Kramermarkt in Oldenburg ist ein großes Volksfest, das schon seit 1608 gefeiert wird. Am ersten Samstag der "fünften Jahreszeit"  findet nachmittags ein Festumzug statt. Hier beteiligt sich auch die Handwerkskammer und einige Innungen mit einem Beitrag in den Farben der Imagekampagne, um ihre Verbundenheit zur Stadt und Region Oldenburg zu demonstrieren. 

Tag des Handwerks 2018

Beim Tag des Handwerks 2018 haben die Besucher jede Menge erlebt. „Das ist eine Superaktion“, sagte beispielsweise Philipp Oltmanns. Der 15-Jährige hat mit Spitzeisen und Schlageisen beim Steinmetz und Steinbildhauer-Meisterbetrieb Herbert Dietrich aus Ganderkesee eine Vogeltränke gebaut. „Die kommt in den Garten“, freute sich der handwerklich überaus interessierte Neuntklässler.

Sehr zufrieden zeigte sich auch der Präsident der Handwerkskammer Oldenburg, Manfred Kurmann. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir die Leute für das Handwerk begeistern. Das ist hervorragend gelungen. Es gibt 130 Berufe, da ist für jeden etwas dabei. Heute konnten wir viele Informationen zu Karrierechancen transportieren und zeigen, dass Oldenburg die Stadt der Meisterschulen ist.“

Elke Fresemann, Fachbereichsleiterin der Fachlehranstalt für Friseure und Kosmetiker, sprach in einem Interview mit ffn-Moderator Axel Einemann über das Qualitätsmerkmal „Meisterbrief“. Während der Titel bei den Friseuren für eine Existenzgründung dazugehört, ist das bei den Kosmetikern nicht so. „Hier kämpfen wir für mehr Qualität, die schlussendlich mit dem Meisterbrief dem Endverbraucher zu Gute kommt“, sagte Fresemann.

Momente des Stolzes und der Erfüllung erlebten alle, die einfach ausprobierten: So waren am Metallstand des Berufsbildungszentrums (BBZ) der Handwerkskammer Schlüsselanhänger und Flaschenöffner die Objekte der Begierde. Die Besucher verewigten ihre Namen oder lustige Sprüche mit kräftigen Hammerschlägen. Bei den Friseuren waren unter anderem Flechtzöpfe, Hochsteckfrisuren und Locken „die Renner“.

Einen Blick in die Zukunft gab das Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnologie (BFE). Per Virtual-Reality-Brille betraten die Besucher ein Smart Home. Hinter der Eingangstür warteten viele Funktionen über einen Touchscreen. Sogar ein Blick in den Kühlschrank war möglich. Zudem bot das BFE das Zusammenbauen eines Verlängerungskabels an.

Mächtigen Zulauf erlebte auch die Aktion „Airbrush-Tattoos“. Die Maler und Lackierer des BBZ hatten für den Tag des Handwerks ihren eigentlichen Beruf stark abgewandelt und gingen vollends auf die Wünsche der zumeist kleinen Kunden ein. Im Showprogramm lieferten die Akrobaten vom TSR Olympia Wilhelmshaven bemerkenswerte Höchstleistungen ab. Viele kleine Spiele und Gewinne, zum Beispiel beim Berufepuzzeln oder Glücksrad, machten zudem den Tag des Handwerks zu einem schönen Event für die ganze Familie.

Der nächste Tag des Handwerks findet am 21. September 2019 statt.

Das war der Tag des Handwerks 2018 in Bildern:

Sie möchten am Tag des Handwerks teilnehmen? Der Leitfaden gibt Hilfestellungen und Tipps:

Torsten Heidemann
Pressesprecher

Telefon 0441 232-215
Telefax 0441 232-55215
heidemann@hwk-oldenburg.de