Fünf Männer posieren nebeneinander in einem Raum mit großen Fenstern, und einer trägt Bäckerkleidung.

Die Integrationsberater der Handwerksammer: Haval Murad (links) und Hussein Kerri.
© Julia Stier

Integration, die funktioniert

Integrationsprojekt der Handwerkskammer holt Betriebe bei Fragen zu ausländischen Beschäftigten ab.

„Welche Unterlagen brauchen wir für die Einstellung? Welche Unterstützungs- oder Fördermöglichkeiten gibt es? An wen können wir uns bei Problemen wenden?“ - Das ist nur ein kleiner Auszug an Fragen, die täglich bei Hussein Kerri und Haval Murad auflaufen. Die beiden sind Berater bei der Handwerkskammer für das Integrationsprojekt „Fachkräfte für das Handwerk“ (IFHa). Das Projekt wird im Rahmen der Fachkräfteinitiative Niedersachsen vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen gefördert.  „Die Unsicherheit bei den Betrieben ist immer noch groß, wenn es um die Beschäftigung ausländischer oder geflüchteter Personen geht. Wir sind dafür da Mut zu machen und nicht den Überblick zu verlieren“, erklärt Kerri ihre Aufgaben. „Unser Ziel ist es, auf beiden Seiten Orientierung zu geben, passende Optionen zu finden und die Teilnehmenden so zu begleiten, dass der Einstieg im Betrieb realistisch und stabil gelingt.“

Betriebe bekommen also nicht nur Bewerbungen weitergeleitet, sondern erhalten eine strukturierte Unterstützung vom passenden Einstieg bis zur Begleitung im Verlauf der Beschäftigung.

„Die teilnehmenden Betriebe profitieren von unserer über 10-jährigen Erfahrung und unserem breiten Netzwerk. Wir wollen Entlastung und Sicherheit bringen und dazu beitragen, dass die Integration in den Arbeitsmarkt für beide Seiten ein voller Erfolg ist“, so die beiden Berater.

Kontakt zum IFHa-Projekt

Hussein Kerri Telefon 0441 232-240 kerri@hwk-oldenburg.de

Haval Murad Telefon 0441 232-288 murad@hwk-oldenburg.de


Das konkrete Angebot 

  • Begleitung/Vermittlung in Praktika, Einstiegsqualifizierung (EQ), Ausbildung und Beschäftigung
  • Kostenfreie Beratung und die Vermittlung geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten
  • Unterstützung bei aufenthaltsrechtlichen Fragen
  • Zugang zu passenden Sprachkursangeboten sowie – falls nötig – Nachhilfe und weitere begleitende Hilfen
  • Begleitung vor und während der Ausbildung bzw. Beschäftigung bis hin zur Selbstständigkeit und auch als potenzielle Ausbilder – als fester Ansprechpartner für Betrieb und Teilnehmende
     


Zahlen aus dem Projekt 
(1. April 2024  bis 16. Juli 2026)

399 Teilnehmende (davon 61 Frauen)
100 in Ausbildung
261 Praktika (von Teilnehmenden selbst organisiert oder über das Projekt vermittelt)
104 in Beschäftigung vermittelt
23 haben eine Einstiegsqualifizierung begonnen
16 haben sich selbstständig gemacht
9 haben die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen (davon 5 vom Betrieb übernommen)
4 haben die Meisterprüfung erfolgreich abgelegt