Ein leichtes Plus gibt es bei den neuen Ausbildungsverträgen im Handwerk, so auch im Bereich Metall und Elektro.
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Mehr Jugendliche möchten ins Handwerk

Zahl der Ausbildungsverträge steigt leicht

erstellt am 3. Juni 2019

Oldenburg. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2019 hat die Lehrlingsrolle der Handwerkskammer Oldenburg 1220 Ausbildungsverträge neu eingetragen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Bilanz zum 31. Mai damit um 18 Verträge beziehungsweise um 1,5 Prozent gestiegen. „Die Eintragungszahlen bewegen sich damit auf Vorjahresniveau. Auch innerhalb der Ausbildungsberufe sind bis auf wenige Ausnahmen nur geringere Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen“, sagt Wolfgang Jöhnk, Geschäftsbereichsleiter Berufsbildung, mit Blick auf die Zahlen.

Zuwächse haben die Ausbildungsberufe Land- und Baumaschinenmechatroniker/in (69 Ausbildungsverträge / +19) und Ausbaufacharbeiter (16 Ausbildungsverträge / +9) zu verzeichnen. Um das Niveau des Vorjahres zu erreichen, haben noch die Ausbildungsberufe Feinwerkmechaniker (57 Ausbildungsverträgen / -15), Maler/in und Lackierer/in (43 Ausbildungsverträgen / -7) und Bäcker/in (5 Ausbildungsverträgen / -5) Aufholbedarf.

In der Stadt Wilhelmshaven stieg die Zahl der Verträge um 29 auf 66 an. Im Landkreis Wesermarsch sank im gleichen Zeitraum die Zahl der Verträge um 19 auf 96. Die meisten Verträge wurden bislang im Landkreis Cloppenburg (251/+3), gefolgt vom Landkreis Vechta (225/+3), Landkreis Ammerland (154/-1), Stadt Oldenburg (153/+6) und Landkreis Oldenburg (140/+5) eingetragen. In Delmenhorst gab es drei Ausbildungsverträge mehr (74).

In den folgenden Monaten rechnet die Handwerkskammer Oldenburg mit einem starken Anstieg der eingehenden Verträge. Sollte sich der bisherige Trend „Vorjahresniveau“ bestätigen, dann werden auch in diesem Jahr viele Ausbildungsplätze im Handwerk frei bleiben. „Das ist gut für diejenigen, die noch in diesem Jahr eine handwerkliche Lehre beginnen wollen. Eine Nachfrage bei Handwerksbetrieben lohnt sich auf jeden Fall“, sagt Wolfgang Jöhnk.