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Stark nachgefragt: Die Ausbildungsplätze im Elektro- und Metallgewerbe sind bei den Schulabgängern sehr beliebt.
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Handwerk sichert sich seine Auszubildenden

Anstieg von 8,6 Prozent bei neuen Lehrverträgen

erstellt am 3. Juli 2018

Oldenburg. „Die Auftragsbücher sind voll und die Handwerksbetriebe sehen, dass sie dringend auf gute Fachkräfte angewiesen sind. Deshalb schließen sie Lehrverträge frühzeitig ab, um sich gute Auszubildende zu sichern und so selber für die Handwerker von morgen zu sorgen“, erklärt Marco Zarske, Ausbildungsberater der Handwerkskammer Oldenburg den Anstieg von 8,6 Prozent der neu eingetragenen Lehrverträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In der ersten Jahreshälfte wurden bei der Handwerkskammer Oldenburg 1.746 neue Lehrverträge zum Stichtag 30. Juni registriert.

Die zahlenmäßig höchsten Zuwächse sind in den Elektro- und Metallgewerben mit 86 und dem Bau- und Ausbaugewerbe mit 38 neuen Lehrverträgen zu verzeichnen. Leichte Rückgänge sind im Nahrungsmittelgewerbe (minus 7 Lehrverträge) und in den kaufmännischen Berufen (minus 3 Lehrverträge) erkennbar.

Regional konnten insbesondere die Bezirke der Kreishandwerkerschaften Cloppenburg (plus 33 Lehrverträge), Vechta (plus 31) und Delmenhorst/Oldenburg-Land (plus 27) zulegen.

Zarske macht allen Jugendlichen Mut, die noch keinen Lehrvertrag abschließen konnten: „Es ist noch nicht zu spät für eine Bewerbung. In unserer Lehrstellenbörse werden noch viele Ausbildungsplätze angeboten. Die freien Stellen können auch über die App ‚Lehrstellenradar‘ eingesehen werden.“