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Ihre Talente können gefördert werden

Es gibt eine ganze Reihe von Förderinstrumenten. Wir geben Ihnen einen Überblick zu den Möglichkeiten und den Bedingungen.

Aufstiegs-BAföG (ehemals Meister-BAföG)

Aufstiegs-BAföG (AFBG) ist bares Geld wert! Wenn alle Fördermöglichkeiten in Anspruch genommen werden, bekommen Sie bis zu 64% der Gebühren für Ihren Meisterkurs zurück. Dies umfasst Lehrgangs- als auch Prüfungsgebühren. Die Förderung ist unab-hängig von Einkommen und Vermögen.

Wichtige Punkte im Überblick:

  • Das AFBG-Angebot beinhaltet ein Darlehen. Dieses anzunehmen ist sinnvoll.
  • Bei Vollzeitfortbildungen können Sie einen Beitrag zum Lebensunterhalt beantragen.
  • Auch Meisterstück bzw. Aufwendungen für das Meisterprüfungsprojekt können gefördert werden.
  • Achtung: Sie müssen alle ausgezahlten Fördermittel zurückbezahlen, wenn Sie nicht regelmäßig am Kurs teilnehmen. 
  • Stellen Sie Ihren Antrag am besten per elektronischem Formular, dies erleichtert und beschleunigt die Bearbeitung
  • Stellen Sie Ihren Antrag rechtzeitig, am besten vor Beginn des Kurses.

Lassen Sie sich beraten! Die Ansprechpartner bei der N-Bank beraten Sie bei allen Fragen zum AFBG. Die NBank ist die Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen mit Sitz in Hannover. Sie ist für die Beratung und Bewilligung der Förderprogramme aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln zuständig. 

Telefon: 0511 30031-497

E-Mail: meisterbafoeg@nbank.de

Danka Wessel

Telefon 0441 232-113
Telefax 0441 232-55113
wessel@hwk-oldenburg.de

Claudia Tholen

Telefon 0441 232-116
Telefax 0441 232-55116
tholen@hwk-oldenburg.de

Weiterbildung in Niedersachsen (WiN)

Seit dem 1. Juli 2015 unterstützt die NBank niedersächsische Unternehmen bei Weiterbildungsmaßnahmen mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln.  "WiN" ist Nachfolger des Förderprogramms "IWiN". 

  • Förderung individueller Weiterbildungsmaßnahmen
  • Zuschuss bis zu 50 %, mindestens 1.000 Euro
  • 24 Monate Laufzeit
  • Antragsteller ist der Betrieb – siehe unten „Schritt für Schritt zur Förderung“. Selbstverständlich können interessierte Beschäftigte die Antragsstellung anregen und bekommen Auskunft und Beratung durch die N-Bank. 
  • Beschäftigte aus Unternehmen mit Betriebsstätte in Niedersachsen
  • Betriebsinhaber/innen von Unternehmen in Niedersachsen unter 50 Beschäftigten
  • Ausgaben für Qualifizierungen (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren)
  • Personalausgaben für die Teilnehmer/innen an der Maßnahme (Ausgaben für Freistellungen)
  • Die Laufzeit ist grundsätzlich auf 24 Monate beschränkt. Im Einzelfall kann eine längere Dauer genehmigt werden.
  • Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.
  • Ausgenommen sind mit der Weiterbildungsmaßnahme im Zusammenhang stehende Ausgaben, zum Beispiel für Reisen, Unterkunft, Verpflegung und Bewirtung.
  • Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach Beendigung der Weiterbildung und Vorlage sowie Prüfung des Verwendungsnachweises.
  • Eine gleichzeitige Inanspruchnahme anderer öffentlicher Finanzierungshilfen für denselben Zweck ist ausgeschlossen (zum Beispiel von Förderprogrammen des Bundes oder anderer Länder, wie „Meister-BAFöG“ oder „WeGebAU“). 
  • Personen, die in der Land-, Forst-, Gartenbau-, und Hauswirtschaft tätig sind
  • Beschäftigten des öffentlichen Dienstes; 
  • Personen, die einen freien Beruf ausüben (z.B. Ärzte, Rechtsanwälte, Notare, Ingenieure, Architekten, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Betriebswirte, Heilpraktiker, Krankengymnasten, Journalisten, Dolmetscher, Übersetzer und ähnlicher Berufe).
  • Freiberufler, die gewerblich bzw. als GmbH organisiert sind. Die Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen von Beschäftigten der Freiberufler/innen ist zulässig, sofern es sich dabei nicht um Mitgesellschafter/innen handelt.

Die Maßnahmen müssen:


  • inhaltlich in sich abgeschlossenen sein
  • allgemein am Arbeitsmarkt verwertbare Qualifikationen vermitteln
  • mit einem Zertifikat abschließen.
  • Von den Gesamtkosten (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie Ausgaben für Freistellungen) können maximal 50 Prozent gefördert werden.
  • Die Mindestfördersumme beträgt absolut 1.000 Euro
  • Die Ausgaben für Qualifizierungen (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren) für individuelle Weiterbildungsmaßnahmen sind bis zu einer Höhe von 25 Euro pro Teilnehmer/in und Zeitstunde zuwendungsfähig.


  • Die individuellen Weiterbildungsmaßnahmen müssen seitens der Unternehmen mit einem Direktbeitrag von mindestens 10 % der Lehrgangsgebühren privat ko-finanziert werden.
  • Das Unternehmen kann die Ko-Finanzierung zudem durch die während der Dauer der Qualifizierung fortgezahlten Löhne und Gehälter (Ausgaben für Freistellungen) leisten, allerdings maximal bis zur Höhe der Ausgaben für Qualifizierungen (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren). Das Unternehmen muss dazu einen schriftlichen Freistellungskostennachweis erbringen
  • Als anrechenbare Personalausgaben für Teilnehmer/innen werden auf Grundlage eines Pauschalsatzes von 19 Euro pro Qualifizierungsstunde anerkannt
  • Wenn Betriebsinhaber/innen an individuellen Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen, ist für diese eine Abrechnung von Ausgaben für Freistellungen nicht zulässig. Die private Ko-Finanzierung hat in diesen Fällen über einen finanziellen Direktbeitrag zu erfolgen. Zudem ist ein Nachweis (Testat vom Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer) der Betriebsinhaber/innen von Unternehmen in Niedersachsen mit weniger als 50 Beschäftigten über die Einhaltung der Einstufung als KMU zu erbringen. Maßgeblich für die Einstufung als kleines Unternehmen ist die Definition der kleinen und mittleren Unternehmen in Anhang I der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 

  • Die Antragstellung zur Förderung muss vier Wochen vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme erfolgt sein.
  • Fördermittel für mehrere Beschäftigte aus ein und demselben Unternehmen müssen jeweils einzeln beantragt und abgerechnet werden.
  • Die individuellen Weiterbildungsmaßnahmen können fortlaufend von den Unternehmen beantragt werden und dürfen noch nicht begonnen haben.
  • Als Vorhabenbeginn gilt bereits der Abschluss eines Lieferungs- oder Leistungsvertrages der der Ausführung der Maßnahme zuzurechnen ist .

Den Antrag auf Förderung individueller Weiterbildungsmaßnahmen stellen Sie – also der Betrieb – vor Beginn des Vorhabens über das Kundenportal der NBank. Über die Internetseite der NBank (www.nbank.de) kommen Sie zum Kundenportal. Sie werden Schritt für Schritt durch die Antragstellung geführt und reichen den Antrag sowie die zusätzlichen Dokumente schließlich online ein. Zusätzlich drucken Sie den Antrag bitte aus und lassen ihn der NBank unterschrieben postalisch zukommen.

Schritt 1: Registrierung im Kundenportal
Wenn Sie sich das erste Mal im Kundenportal anmelden, müssen Sie den Betrieb zunächst registrieren. Anschließen loggen Sie sich ein und beginnen mit der Antragstellung. Bitte füllen Sie den Antrag „Weiterbildung in Niedersachsen: individuelle Weiterbildung“
sorgfältig aus.

Schritt 2: Zusätzlich benötigte Dokumente
Alle benötigten Vordrucke und Dokumente finden Sie auf der Internetseite der NBank zum Download.

Schritt 3: Beantragen Sie die Förderung
Senden Sie den Antrag online ab und schicken Sie die vollständigen und unterschriebenen Unterlagen zusätzlich im Original unterschrieben an Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank, Günther-Wagner-Allee 12–16, 30177 Hannover

Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr.

 

Kontakt zur NBank:


Telefon 0511 300 31-333
beratung@nbank.de
Günther-Wagner-Allee 12 - 16
30177 Hannover


Begabtenförderung (Weiterbildungsstipendium) 

Sie haben einen sehr guten Ausbildungsabschluss? - Dann bewerben Sie sich um ein Weiterbildungsstipendium.

Wer kann sich bewerben?

Sie können sich bewerben, wenn Sie 

  1. die Berufsabschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten bzw.  der Durchschnittsnote von 1,9 oder besser bestanden haben
    oder
    durch besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb 
    oder 
    die besondere Qualifizierung durch einen begründeten Vorschlag des Betriebes oder der Berufsschule nachweisen können.
  2. zum Aufnahmezeitpunkt jünger als 25 Jahre sind (durch die Anrechnung der Grund- und Zivildienstzeiten sowie von Elternzeiten o. ä. kann die Aufnahme auch bis zu drei Jahre später erfolgen).
  3. weder Vollzeitstudentin/Vollzeitstudent noch Hochschulabsolventin/Hochschulabsolvent sind.

Was wird gefördert?

Mit einem Stipendium können Sie bei einer anspruchsvollen fachbezogenen oder berufsübergreifenden Weiterbildung gefördert werden. Die Förderung umfasst Zuschüsse von insgesamt 7.200 Euro (2.400 Euro pro Jahr) für Weiterbildungen - bei einem Eigenanteil von 10 Prozent pro Maßnahme. 

Wie können Sie sich bewerben?

Ihre Bewerbung um Aufnahme in das Förderprogramm richten Sie bitte zusammen mit dem Stipendiatenstammblatt, einer Kopie des Berufsabschlusszeugnisses bzw. Prüfungszeugnisses sowie einem Nachweis über die derzeitige Berufstätigkeit bzw. Meldung der Arbeitsagentur an die Handwerkskammer Oldenburg.

Wann können Sie sich bewerben? 

Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres. Aufnahmetermin ist der 1. März des folgenden Jahres. Gefördert wird über einen Zeitraum von drei Jahren, wobei das Aufnahmejahr bereits das 1. Förderjahr darstellt.

© Falk Heller, www.argum.com

Sie haben Ihre Weiterbildung bereits begonnen?

Es ist auch möglich, bereits begonnene Weiterbildungsmaßnahmen zu fördern. Doch dafür gelten einschränkende Bedingungen.

Marion Gonsior

Telefon 0441 232-254
Telefax 0441 232-55254
gonsior@hwk-oldenburg.de

Mobilitätsberatung - Auslandspraktikum als Chance

Andere Länder – andere Sitten!

Das gilt auch im Arbeitsleben. Heute müssen junge Fachkräfte nicht nur über fachliche, sondern auch über persönliche Kompetenzen verfügen. Gefragt sind qualifizierte Mitarbeiter mit Verständnis für neue Arbeitsweisen, internationalem Know-How und mit Fremdsprachenkenntnissen. Diese können durch berufsbezogene Auslandsaufenthalte erworben werden, die individuell oder in der Gruppe durchgeführt werden.

Die Mobilitätsberatung unterstützt Betriebe, Auszubildende und junge Fachkräfte bei der Organisation von beruflichen Auslandsaufenthalten. Sie können flexibel gestaltet werden und orientieren sich am Bedarf des Betriebes und des Mitarbeiters.

Unterschiedliche Zielländer und Dauer – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Erfahrungen im Ausland zu sammeln.

Berufliche Auslandspraktika sind für alle Berufe in ganz Europa möglich, die Dauer ist individuell planbar:

  • Auszubildende (2 Wochen bis 12 Monate)
  • Ausbilder (2 Tage bis 2 Wochen)

Beratung und Unterstützung

Die Mobilitätsberatung hilft bei allen Fragen zu beruflichen Auslandspraktika und unterstützt bei deren Durchführung:

  • Allgemeine Informationen zu berufsbezogenen Auslandspraktika
  • Beratung über finanzielle Unterstützung durch Förderprogramme und Hilfe bei der Beantragung der Fördergelder
  • Organisatorische Unterstützung bei der Planung
  • Hilfe bei der Suche nach geeigneten Praktikumsbetrieben und Unterkunft im Ausland
  • Auskünfte über rechtliche und versicherungstechnische Angelegenheiten bei Auslandsaufenthalten
  • Informationen zu Sprachkursen
Sprechen Sie mit uns über Ihr Auslandspraktikum:

Kirsten Grundmann
Mobilitätsberatung

Telefon 0441 232-275
Telefax 0441 232-55275
grundmann@hwk-oldenburg.de

Förderung über die Agentur für Arbeit und das Jobcenter

Eine Förderung über die Arbeitsagentur bzw. über das zuständige Jobcenter ist für zahlreiche Maßnahmen möglich.  Die Förderung ist individuell und richtet sich nach Ihren persönlichen Voraussetzungen. Diese erfahren Sie bei Ihrem Berater der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit bzw. Jobcenter. Hier werden Sie umfassend und kompetent beraten. 

Arbeitssuchende, die Anspruch aus Arbeitslosengeld I oder Arbeitslosengeld II haben oder Arbeitnehmer, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind, erhalten ggf. zwecks Weiter-qualifizierung einen Bildungsgutschein. 

Bildungsgutscheine können Sie vor Beginn der Qualifizierung bei der Handwerkskammer Oldenburg einlösen, wenn Sie eines unserer Angebote wahrnehmen möchten. 

Berufsförderungsdienst der Bundeswehr 

Sind Sie Soldat auf Zeit?  Dann wird Ihre berufliche Bildung nach Maßgabe des Soldatenversorgungsgesetzes gefördert. Der BFD erstattet für viele unserer Angebote die Lehrgangsgebühren sowie Lernmittel, ggf. auch Fahrtkosten. 

Auskünfte erhalten Sie bei Ihrem Berater in den Standorten oder beim Karrierecenter Wilhelmshaven – Berufsförderungsdienst 

Karrierecenter Wilhelmshaven – Berufsförderungsdienst

Karrierecenter Wilhelmshaven – Berufsförderungsdienst
Ebertstraße 74
26382 Wilhelmshaven
Telefon 04421 48 38-32 11 oder -32 26
KarrCBwWilhelmshaven@bundeswehr.org 

Die Bildungsprämie

Mit dem seit 1. Dezember 2008 geltenden Instrument der Bildungsprämie möchte die Bundesregierung auch mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESF die Weiterbildung in Deutschland fördern. Sie wollen beruflich weiterkommen und möchten sich weiterbilden? Sie haben schon einen Kurs oder Lehrgang gefunden, den Sie sich so aber nicht leisten können? Oder Sie möchten zum Thema Weiterbildungsangebote beraten werden? In jedem Fall sind Sie bei der Bildungsprämie richtig. Seit Dezember 2008 zahlt sich Weiterbildung auch im wörtlichen Sinn aus - mit der Bildungsprämie. Denn wenn Sie einen Kurs, einen Lehrgang oder ein Seminar besuchen, um im Beruf ein Stück voran zu kommen, erhalten Sie einen Prämiengutschein - es gibt also Bares vom Staat. Der Prämiengutschein kann für Sie bis zu 500 Euro wert sein. Dieser dient der Ko-Finanzierung von individueller beruflicher Weiterbildung für Erwerbstätige. Die Höhe kann bis zu 500 Euro betragen, wenn Sie mindestens die gleiche Summe als Eigenanteil leisten.

Voraussetzung:

Die Maßnahme darf max. 1000 Euro (Rechnungsbetrag) kosten. Als Antragssteller müssen Sie mind. 25 Jahre alt sein, dazu mindestens 15 Wochenstunden berufstätig sein und Sie dürfen ein maximal zu versteuerndes Einkommen von 20.000 Euro bzw. 40.000 Euro bei gemeinsam Veranlagten haben. Um einen Prämiengutschein zu erhalten, lassen Sie sich zunächst persönlich beraten. Hierzu vereinbaren Sie bitte einen Termin mit der Beratungsstelle „Gewusst wo – gewusst wie“. In diesem Gespräch werden die individuellen Voraussetzungen sowie die Voraussetzungen an Weiterbildung und Bildungsanbieter geklärt.

Bringen Sie zu dem Gespräch bitte mit

  • einen amtlichen Ausweis mit Foto (Personalausweis, Reisepass, Führerschein)
  • Ihren letzten Einkommensteuerbescheid (mindestens aus dem Vor-Vorjahr)
  • gegebenenfalls einen Nachweis über den Aufenthaltsstatus

Bitte beachten Sie, dass die Weiterbildung vor der Prämiengutscheinberatung weder begonnen haben noch gebucht worden sein darf. 

© Falk Heller, www.argum.com

Beratungsstelle „Gewusst wo – gewusst wie“

Till Wagenknecht

Telefon 0441 235-2963
info@bildungsberatung-oldenburg.de

Der Spargutschein

Die Beratungsstelle der „Gewusst wo – gewusst wie“ berät Sie auch zum Spargutschein. Vom Spargutschein können alle Personen profitieren, die über entsprechendes Ansparguthaben aus vermögenswirksamen Leistungen verfügen. Ansparguthaben kann zum Beispiel aus Bausparverträgen, Lebensversicherungen, Mitarbeiter-Beteiligungen oder Investmentfonds entnommen werden, ohne dass gezahlte Prämien (wie Arbeitnehmer-Sparzulage) zurückgezahlt werden müssen. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Steuerersparnis bei Lehrgangsgebühren 

Lehrgangsgebühren einschl. Fahrt- und Nebenkosten sind steuerbegünstigt, soweit sie nicht durch Zuschüsse abgedeckt sind.
Nutzen Sie ein Veranstaltungsangebot, um sich in einem ausgeübten Beruf fortzubilden, dann sind die Aufwendungen Werbungskosten. Dient Ihre Teilnahme an einer Veranstaltung Ihrer selbstständigen Tätigkeit, z.B. als Gewerbetreibender, sind die entsprechenden Kosten Betriebsausgaben.  Im Zweifel nehmen Sie am besten Rücksprache mit Ihrem Steuerberater bzw. Ihrem Finanzamt. 

Weiterbildungsscheck der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft 

Beantragen können den Scheck (max. 200 Euro/Jahr – Eigenanteil an den Kosten zur beruflichen Fortbildung mindestens 25 Prozent)

  • Beschäftigte in Elternzeit
  • Berufsrückkehrer/innen oder erwerbslose Frauen (ohne ALG/Hartz IV)
  • Geringfügig Beschäftigte (max. 450 Euro/Monat)
  • Wohnsitz Landkreis Oldenburg/Stadt Delmenhorst/Stadt Oldenburg  

Auf Antrag kann ein Zuschuss zu Kinderbetreuungskosten gewährt werden.

Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft

Geschäftsstelle im Kreishaus Wildeshausen
Telefon04431 85-472
www.frauen-und-wirtschaft.de